Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Nordamerika
Die UBS soll laut Wall Street Journal von möglichen US-Partnern für eine Fusion kontaktiert worden sein. Im Raum steht auch eine Verlegung des Konzernsitzes aus der Schweiz, falls das Parlament die Kapitalanforderungen weiter verschärft. Die Finanzzeitung Financial Times hatte zuvor ebenfalls die Frage aufgeworfen, ob die Bank die Schweiz verlassen könnte. Konkret verlangte der Ständerat, dass die UBS ihre Investmentbank-Töchter in London und New York mit 90 Prozent echtem Eigenkapital unterlegt. Dafür wären nach Darstellung des Beitrags rund 20 Milliarden Franken zusätzliches Kapital nötig. Der Betrag wird den jährlichen Ausgaben der Bank für Dividenden und Aktienrückkäufe gegenübergestellt. Als Hintergrund wird die UBS-Rettung vor 18 Jahren genannt: Die Nationalbank übernahm damals Risiken von 70 Milliarden Franken, während der Bund Kapital bereitstellte.