Themen: Sport, Gesellschaft, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die Basler Grossrätinnen und Grossräte Gabriel Nigon, Alex Ebi und Gianna Hablützel-Bürki diskutieren, wie Druck im Spitzensport entsteht und wo seine Grenzen liegen. Die Recherche zum Basler Ruder-Club zeigt aus ihrer Sicht das Spannungsfeld zwischen Erfolgserwartungen, Abhängigkeit von Trainerinnen und Trainern sowie persönlichem Wohlbefinden. Druck komme von Trainern, Familien, Erfolgszwang und den Athletinnen und Athleten selbst. Ebi hält Druck für unvermeidlich, verweist aber auf die unterschiedliche Belastbarkeit einzelner Menschen. Nigon betont die Pflicht von Trainern, Bedürfnisse und medizinische Risiken wahrzunehmen und nicht gegen das Naturell von Sportlern zu handeln. Hablützel-Bürki zieht bei psychischer Gewalt eine klare Grenze. Ebi steht zusätzlichen Kontrollen skeptisch gegenüber, weil Trainingsmethoden schwer objektiv zu beurteilen seien, und setzt auf bessere Ausbildung. Nigon fordert daneben klare vereinsinterne Strukturen, in denen auch Teammitglieder eingreifen können.