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Europe's defence math needs a lot of work

European Correspondent
Europe's defence math needs a lot of work

Themen: Geopolitik, Krieg&Frieden, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Europa

Europäische Nato-Mitglieder gaben 2025 rund 520 Milliarden Euro für Verteidigung aus und könnten bis 2030 zusammen jährlich 800 Milliarden Euro erreichen. Der Beitrag sieht dennoch erhebliche Lücken, falls die USA ihr Engagement für Europas Verteidigung zurückfahren. Schätzungen für den zusätzlichen Bedarf reichen von 250 Milliarden Euro pro Jahr und 300'000 Soldaten bis zu einem gesamten Mehraufwand von 500 Milliarden Euro über zehn Jahre. Russlands nominelles Verteidigungsbudget wird mit 138 Milliarden Euro beziffert, erhält durch Kaufkraft, zentralisierte Kriegswirtschaft und günstige Arbeitskräfte aber laut Darstellung ein Gewicht von etwa 425 Milliarden Euro. Als Hauptproblem Europas gilt die Zersplitterung in zahlreiche nationale Systeme, Lieferketten und Beschaffungen. Trotz seit 2019 verdoppelter Ausgaben lägen die Ausrüstungsbestände unter dem Niveau von 2021. Deutschlands Sondervermögen von 100 Milliarden Euro sei zudem fast vollständig in ältere Systeme und überwiegend an aussereuropäische Lieferanten geflossen. Gefordert werden zentralere Beschaffung und eine Orientierung an verfügbaren Truppen, Material und Infrastruktur statt an Budgetzahlen.

European Correspondent

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