Themen: Technologie, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Südostasien
Die Exentis Group AG aus Stetten hat in Asien zwei Rahmenverträge für insgesamt 23 Produktionssysteme im Wert von 33 Millionen Franken abgeschlossen. Ein neuer Grosskunde bestellt 15 Systeme für 22 Millionen Franken, ein weiterer Kunde acht Systeme im Wert von 11 Millionen Franken. Sämtliche Anlagen sind für die industrielle additive Grossserienfertigung von Bauteilen der Unterhaltungselektronik vorgesehen. Für Exentis ist Asien neben den USA ein zentraler Zielmarkt. Das Unternehmen sieht im Bereich Consumer Electronics hohe Stückzahlen sowie strenge Anforderungen an Präzision, Bauteilleistung und Kosten als günstige Voraussetzungen für seine Technologieplattform. Das industrialisierte additive Verfahren erlaubt laut Unternehmen die Verarbeitung verschiedener Materialien, darunter Metalle, Keramiken und Polymere. Es soll zudem flexible Anpassungen der Bauteilgeometrie ermöglichen. Exentis bezeichnet das eingesetzte Kaltdruck-Verfahren als ressourcenschonend.