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Fahrende in Luzern stehen vor dem Nichts

Zentralplus
Fahrende in Luzern stehen vor dem Nichts

Themen: Gesellschaft, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Im Kanton Luzern könnte der provisorische Durchgangsplatz für fahrende Jenische und Sinti in Rothenburg Ende 2026 wegfallen. Wird das kantonale Sicherheitszentrum Rothenburg am 29. November angenommen, müsste das Areal voraussichtlich schon Anfang 2027 für Bauvorbereitungen geräumt werden. Eine nahtlose Ersatzlösung kann der Kanton derzeit nicht garantieren. Luzern verfügt neben dem Platz in Rothenburg nur über einen ganzjährig belegten Standplatz mit vier Stellplätzen in Luzern-Ibach. Gemäss der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende fehlen bereits fünf Halteplätze; ohne Rothenburg wären es sechs. Seit 2021 wurden keine neuen Plätze geschaffen, nachdem die Standortsuche wegen Kritik aus Gemeinden neu gestartet werden musste. Der Kanton prüft Übergangslösungen und will Standorte bis 2030 im Richtplan festlegen. Schweizweit fehlen laut Stiftung knapp 90 Halteplätze; erst rund 40 Prozent des Bedarfs sind gedeckt.

www.zentralplus.ch

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