Themen: CH-Politik, Leben
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Der Grosse Gemeinderat Zug hat einem Punktesystem zugestimmt, das Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr bei der Vergabe preisgünstiger Wohnungen bevorzugt. Hintergrund ist, dass sich zunehmend weniger Feuerwehrleute das Wohnen in Zug leisten können, was Folgen für die Einsatzbereitschaft hat. Die Vorlage fand Zustimmung von links bis rechts. SP-Vertreter Jérôme Peter gab allerdings zu bedenken, dass die Behandlung von Pflegepersonal, anderen Blaulichtorganisationen sowie freiwilliger und Care-Arbeit offen bleibe. Ein Punktesystem verteile den Mangel gerechter, schaffe aber keine Wohnungen. Weiter informierte Stadträtin Eliane Birchmeier über den Seeuferweg: Zwei Anwohner haben die Baubewilligung für einen Steg angefochten, der eine rund 30 Meter lange Lücke schliessen soll. Nach der Abweisung ihrer Beschwerde durch das Verwaltungsgericht zogen sie ans Bundesgericht. Dieses erteilte am 5. Oktober aufschiebende Wirkung. Der Stadtrat rechnet in etwa einem Jahr mit einem Entscheid.