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Filmen mit Smart Glasses soll im öffentlichen Raum verboten werden

TSRI
Filmen mit Smart Glasses soll im öffentlichen Raum verboten werden

Themen: KI/Digital, Innen-Politik, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Zürcher AL-Politiker:innen Moritz Bögli, Tanja Maag und Christian Häberli verlangen ein Verbot von Foto-, Video- und Audioaufnahmen mit Smart Glasses in städtischen Gebäuden, Sport- und Badeanlagen sowie im gesamten öffentlichen Raum. Mit einem Vorstoss wollen sie den Stadtrat zur Anpassung der städtischen Datenschutzverordnung verpflichten. Smart Glasses seien von gewöhnlichen Brillen kaum zu unterscheiden, weshalb Betroffene im Unterschied zu Aufnahmen mit Smartphone oder Kamera häufig nicht bemerkten, dass sie gefilmt würden. Nach geltenden Regeln könne man sich erst nach einer Aufnahme wehren; das setze jedoch voraus, dass diese überhaupt erkannt werde. Die drei Politiker:innen verweisen besonders auf Freibäder und Garderoben, wo Kinder, Jugendliche und Frauen einem erhöhten Risiko unfreiwilliger Aufnahmen ausgesetzt seien. Gefordert wird kein generelles Verbot der Geräte, sondern ein Verbot ihrer besonderen, kaum sichtbaren Aufnahmefunktion. Das Stadtparlament soll den Vorstoss in den kommenden Monaten beraten.

tsri.ch

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