Themen: Kultur/Feuilleton, Leben
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Ausgebeulte Jeans werden zunächst in ein als «Fegefeuer» bezeichnetes Schrankabteil gelegt, während offenbleibt, was mit ihnen geschieht. Sobald genügend Kleidungsstücke zusammengekommen sind, folgt das «letzte Urteil»: Die Stoffe werden mit einer Schere beliebig zerschnitten. Eine Maschine entscheidet anschliessend, in welcher Form die Teile wieder zusammengenäht werden. Aus den ehemaligen Jeans kann eine neue Jacke entstehen, aber auch ein Putzlappen. Das Zerstören der Kleidung erscheint dabei als Handeln mit gutem Gewissen.