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Finanztipp: Tiefe Gebühren bei 3a-Fonds sind nicht alles

saldo.ch

Themen: Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Finanzinstitute konkurrieren bei digitalen 3a-Depots mit tiefen Gebühren. Findependent verlangt für seine neue Säule-3a-App jährlich 0,29 Prozent einschliesslich der Kosten der eingesetzten Fonds. Laut einem Vergleich von Moneyland ist True Wealth mit höchstens 0,24 Prozent pro Jahr noch günstiger. Gebühren schmälern zwar die Rendite, entscheidend ist für Vorsorgesparer aber der Ertrag nach Abzug der Kosten. In einem früheren Vergleich von K-Geld schnitten günstige passive Anlagen von Viac und Frankly über fünf Jahre sehr gut ab. Die höchste Rendite erzielte jedoch ein aktiver Baloise-Fonds mit Gesamtkosten von 0,79 Prozent. Auch aktive Fonds von Swisscanto und Postfinance erzielten trotz Kosten von 1,06 bis 1,3 Prozent sehr gute Renditen. Einzelne erfolgreiche Jahre sind wenig aussagekräftig; für eine Beurteilung sollte eine Anlage mindestens fünf Jahre auf dem Markt sein.

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