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Fischbrötchen und Wal-Krampf

Journal21
Fischbrötchen und Wal-Krampf

Themen: Partei-Politik, Demokratie, Gesellschaft

Regionen: International, Europa

Manuela Schwesig, SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, liegt wenige Tage vor der Landtagswahl knapp vor dem AfD-Kandidaten Leif-Erik Holm. Sie inszeniert sich als bodenständige Landespolitikerin und konzentriert ihren Wahlkampf auf die Abgrenzung von der AfD. Auf einem Festival gegen Rechtsextremismus in Jamel erklärte sie in Gummistiefeln: «Da, wo wir sind, kann kein Nazi sein.» Aus dem früheren Slogan «Frau für MV» sei damit zunehmend «Die Frau gegen Blau» geworden. Holm kandidiert direkt gegen Schwesig in Schwerin und ist auch über die Landesliste nicht abgesichert; dort führt Enrico Schult die AfD an. Sollte Holm seinen Wahlkreis verlieren, bliebe er Bundestagsabgeordneter in Berlin. Die CDU wirbt mit Fischbrötchen-Plakaten und dem Slogan «Die Mitte ist das Beste», wird in Umfragen jedoch nur noch bei knapp sechs Prozent gesehen. Der Text kontrastiert diese Wahlkampfsymbolik mit Schwesigs persönlicher und politischer Beharrlichkeit.

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