Themen: Kultur, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Florian Blumer hat mit seinem ersten Krimi «Mordsmusik» nach eigenen Angaben 1771 von 2000 Exemplaren verkauft und stand drei Wochen an der Spitze der Basler Bücherliste für Romane. Der Kommunikationsprofessor an der Fachhochschule Nordwestschweiz finanzierte und vermarktete das Buch unter anderem mit einer Doppelvernissage, Medienarbeit, Crowdfunding und Sofa-Lesungen. Die Crowdfunding-Aktion brachte 9665 Franken ein; das Ziel war deutlich tiefer angesetzt. Blumer schrieb den Krimi erst, nachdem der Reinhardt-Verlag wegen eines Abgangs einen Autor für seine Frühjahrsproduktion suchte. Seine Verkaufsbeteiligung beträgt zehn Prozent, bei 2000 verkauften Büchern rund 4000 Franken. Als Stoff dienten ihm vertraute Basler Orte, die Handballszene und Musik. Der Krimi spielt teilweise im Gundeldinger Quartier und um Kommissär Stalder. Künstliche Intelligenz verwendete Blumer nach eigener Aussage nicht. Wegen der positiven Resonanz plant er einen zweiten Fall: «Mordskunst» soll im Frühling 2027 erscheinen.