Themen: Umwelt, Klima&Energie, Technologie
Regionen: Schweiz, Romandie
Bei einer Erkundungsbohrung in Choully für den FCC, den geplanten künftigen Teilchenbeschleuniger des CERN, stiess das Unternehmen Orllati Mitte September in 150 Metern Tiefe auf eine Gasblase unbekannter Grösse. Zunächst sei das Gas über eine Fackel verbrannt worden. Inzwischen entweiche es offenbar direkt in die Atmosphäre. Die Freisetzung sei nicht mehr sichtbar, doch vor Ort sei ein starkes Zischen zu hören. Offenbar solle das Gas austreten, bis die Gasblase erschöpft sei. Der Verfasser kritisiert, dass damit bereits vor einer Bewilligung des FCC-Projekts kontinuierlich und mit hohem Durchfluss klimaschädliche Gase freigesetzt würden. Dies lasse befürchten, welche Folgen die Grossbaustelle nach einer allfälligen Genehmigung haben könnte.