Themen: Technologie, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die geplante Franca-Magnani-Brücke zwischen den Zürcher Kreisen 4 und 5 wird bereits in der Detailplanung deutlich teurer. Für die 530 Meter lange und über zehn Meter breite Verbindung mit Grünstreifen, Velo- und Fussweg rechnet die Stadt neu mit knapp 12,5 Millionen Franken Planungskosten. Das sind 5,3 Millionen Franken mehr als vorgesehen. Als Gründe nennt der Stadtrat zusätzliche Anforderungen zum Schutz der stark befahrenen Bahngleise unter der Brücke, ein höheres Geländer, eine grössere Breite und stärkere Stützen. Beim Material soll ein Stahlverbund eingesetzt werden, der spätere Unterhalts- und Korrosionsschutzkosten senken soll. Nach einer Faustregel könnten Planungskosten von rund einem Zehntel der Gesamtsumme auf ein Projektvolumen von etwa 125 Millionen Franken hindeuten, gegenüber ursprünglich kommunizierten 80 Millionen. Zunächst muss das Stimmvolk voraussichtlich 2029 über den Bau entscheiden. Bei Zustimmung ist die Bauzeit von 2030 bis 2034 vorgesehen.