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Fussball: Der Putsch und sein Moderator

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Fussball: Der Putsch und sein Moderator

Themen: Sport, Partei-Politik, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Ostschweiz

Der FC St. Gallen feierte mit 50’000 Menschen auf dem Marktplatz seinen Cupsieg gegen Stade Lausanne-Ouchy, als Präsident Matthias Hüppi einen internen Machtkampf öffentlich machte. Kurz darauf wurde bekannt, dass die Mehrheit der zehn Aktionäre den Verwaltungsrat absetzen wollte. Betroffen waren auch Ständerat Beni Würth und weitere Mitglieder, die mit Hüppi die Stabilisierung des Klubs geprägt hatten. Als Drahtzieher galten die Aktionäre Patrick Thoma und Roland Gutjahr; der Artikel beschreibt Verbindungen ihres Umfelds zur SVP, zum Thurgau und zum Immobiliengeschäft. Vorgesehen war unter anderem der ehemalige St. Galler SVP-Regierungsrat Stefan Kölliker als Hüppis Nachfolger. Fans drohten mit der Kündigung von Saisonabos, Sponsoren mit einem Rückzug; Stadt und Kanton stellten sich hinter Hüppi. Am Ende blieb der bisherige Verwaltungsrat mit Ausnahme Thomas im Amt, während Thoma und Gutjahr als Aktionäre ausschieden.

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