Themen: Gesellschaft, Leben, Krieg&Frieden
Regionen: International, Westasien
Junge Palästinenser verwandeln in Gaza Stadt Betonplatten, Trümmer und beschädigte Dächer in improvisierte Skateparks. Israel hat im Gazastreifen auch die meisten Skateparks zerstört. Deshalb existieren nur wenige provisorische Orte, an denen Kinder und Jugendliche skaten können. Inmitten der weitreichenden Verwüstung schaffen diese Flächen seltene Momente der Normalität. Sie vermitteln jungen Menschen zudem ein Gefühl von Freiheit, obwohl die Umgebung von zerstörten Gebäuden und Trümmern geprägt ist. Die improvisierten Parks entstehen nicht als Ersatz für die verlorenen Anlagen mit vergleichbarer Infrastruktur, sondern aus den verfügbaren Resten der zerstörten Stadt. Skateboarding wird damit für die jungen Palästinenser zu einer Freizeitbeschäftigung unter aussergewöhnlich schwierigen Bedingungen. Die wenigen nutzbaren Flächen stehen für einen kurzen Alltag ausserhalb der sichtbaren Zerstörung und eröffnen Raum für Bewegung und gemeinsames Zusammensein.