Themen: Bildung, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Horw will die Anstellungsbedingungen für 76 Mitarbeitende der schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen an jene des Kantons Luzern angleichen. Betroffen sind unter anderem Betreuungskräfte für Mittagstische, Hausaufgabentreffs und Klassenassistenz. Die Gemeinde begründet den Schritt mit Personalabgängen zu Nachbargemeinden, die kantonale Bedingungen anbieten, sowie mit qualifizierten Bewerbenden, die wegen des tieferen Lohnniveaus abgesagt hätten. Für die meisten Mitarbeitenden steigen die Löhne; bei zwei Personen sinkt der Jahreslohn laut Berechnung um rund 1750 beziehungsweise 900 Franken. Künftig gibt es zwei Ferientage weniger, dafür einen zusätzlichen Feiertag; auch Kündigungsfristen und Pensionskasse ändern sich. Mehrere Tätigkeiten sollen zudem teilweise in einem Arbeitsverhältnis gebündelt werden. Die jährlichen Mehrkosten betragen zunächst 365'000 Franken. Ab 2028 erwartet Horw Kantonsbeiträge von rund 176'000 Franken, womit noch etwa 189'000 Franken verbleiben.