Themen: Wirtschaft/Finanzen, Leben
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Schweizer Bergbahnen haben von Saisonbeginn im Mai bis Ende September zehn Prozent mehr Ersteintritte als im Vorjahr registriert. Gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre beträgt das Plus landesweit 28 Prozent. Ein heisser, trockener Sommer sowie ein freundlicher und stabiler September begünstigten Wanderungen, Ausflüge und weitere Freizeitaktivitäten in den Bergen. Nach Einschätzung von Seilbahnen Schweiz erklärt das Wetter die Entwicklung jedoch nicht allein: Das Sommergeschäft gewinne für viele Unternehmen an Bedeutung, auch dank fortlaufender Investitionen in Erlebnis-, Wander- und Bikeangebote. Im Fünfjahresvergleich verzeichnete das Berner Oberland mit 59 Prozent den stärksten Zuwachs. Die Waadtländer und Freiburger Alpen legten um 31 Prozent zu, die Zentralschweiz um 30 Prozent, Graubünden um 14 Prozent, Tessin um zwölf Prozent und Wallis um zehn Prozent. Vom Aufschwung profitierten kleine wie grosse Bahnen; besonders stark stiegen die Eintritte bei Anlagen zwischen 1000 und 2000 Metern Höhe.