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Großbritannien billigt die Siedlungen im Westjordanland: Politik als Inszenierung

Global Bridge
Großbritannien billigt die Siedlungen im Westjordanland: Politik als Inszenierung

Themen: Geopolitik, Krieg&Frieden

Regionen: International, Westasien, Europa

Grossbritannien und elf weitere westliche Staaten kündigten am 8. September an, nationale oder europäische Handelsbeschränkungen für Waren aus israelischen Siedlungen im Westjordanland einzuführen oder zu prüfen. Der Autor ordnet die Schritte vor dem Hintergrund von Angriffen israelischer Siedler auf palästinensische Dörfer, Höfe und Häuser ein. Er verweist auf öffentliche Verurteilungen der Gewalt durch israelische Politiker, pensionierte Militär- und Geheimdienstvertreter sowie auf einen Besuch des US-Botschafters Mike Huckabee in Turmus Aya. Nach der britischen Ankündigung reagierte Israel laut Darstellung mit der Schliessung des britischen Konsulats in Jerusalem, dem Ausschluss britischer Vertreter aus einem Gaza-Waffenstillstandsausschuss und Einreiseverboten für elf britische Abgeordnete. Unter Berufung auf Gideon Levy bezeichnet der Autor die Sanktionen als Inszenierung, die den Siedlungsbau kaum berühre. Er sieht darin vor allem eine Reaktion westlicher Regierungen auf wachsenden öffentlichen Druck und fordert gesellschaftlichen Protest gegen Israels Politik.

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