Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Grosskonzerte im Letzigrund verbraten Tausende Liter Diesel

TSRI
Grosskonzerte im Letzigrund verbraten Tausende Liter Diesel

Themen: Klima&Energie, Kultur

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Für Grosskonzerte im Zürcher Letzigrund kommen regelmässig lastwagengrosse Dieselgeneratoren zum Einsatz, weil die städtische Stromversorgung für die aufwendige Bühnen- und Tontechnik nicht ausreicht. Pro Konzert werden laut Recherchen zwischen 1500 und 3000 Liter Diesel verbrannt. Der stadteigene Ökostrom deckt nach Angaben des Schul- und Sportdepartements den Grundbetrieb des Stadions, etwa Catering und Beleuchtung. Bei Open-Air-Veranstaltungen kann die technische Leistung jedoch in Spitzen bis zu 700 Kilowatt erreichen. Die Generatoren dienen zudem als Absicherung gegen Stromausfälle. Für das Konzert von Helene Fischer werden drei Doppelgeneratoren mit zusammen über zwei Megawatt installiert. Das Problem betrifft fast alle grossen Freiluftkonzerte, da Beschallung und Zuschauerzahlen besonders hohe Energieanforderungen schaffen. Live Nation und Good News sehen bislang keine marktreifen klimafreundlichen Alternativen. Grosse Batteriesysteme wurden zwar erprobt, befinden sich aber noch in einer experimentellen Phase.

TSRI

Zum Originalartikel