Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Halloween è davvero un’americanata?

cdt.ch
Halloween è davvero un’americanata?

Themen: Kultur, Gesellschaft

Regionen: International, Nordamerika

Halloween ist keine ursprünglich amerikanische Feier, sondern geht auf Samhain zurück, das keltische Fest zum Sommerende. Als Hirten und Bauern sich auf den Winter vorbereiteten, verbanden sie diesen Übergang mit Tod, Erneuerung und dem Gedenken an Verstorbene. Feuer, Rübenlaternen sowie Gaben für die Toten sollten Schutz bieten; daraus werden Bezüge zu heutigen Süssigkeitenritualen gezogen. Die Kirche überlagerte diese Bräuche mit Allerheiligen am 1. November und dem Gedenktag für Verstorbene am 2. November. Der Name Halloween leitet sich von «All Hallows Eve» ab. Im 19. Jahrhundert brachten irische Auswanderer Traditionen in die USA, wo Rüben durch Kürbisse ersetzt und Masken, Streiche und später «Trick or Treat» popularisiert wurden. Die Feier entwickelte sich dort zu einem kommerziellen Massenereignis und gelangte nach dem Zweiten Weltkrieg über Film und Literatur wieder nach Europa. Auch italienische Bräuche wie die «lümere» erinnern an ältere europäische Totengedenkrituale.

www.cdt.ch

Zum Originalartikel