Themen: Innen-Politik, Corona, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Zürcher Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen die Verantwortlichen der Maskenhändlerin Emix am 17. März ein; deren Unschuld ist rechtskräftig festgestellt. Ein Kritiker hinterfragt dennoch die Untersuchung und die jüngste Berichterstattung darüber. Er verweist auf eine Aufsichtsanzeige gegen die Staatsanwaltschaft und beanstandet, dass wichtige kritische Kunden nicht als Zeugen befragt worden seien. Auch die Berechnung der Gewinne und die rechtliche Beurteilung möglicher Wucher- und Produktesicherheitsverstösse hätten seiner Ansicht nach einem Gericht vorgelegt werden müssen. Eine ARD-Recherche habe zudem Qualitätsprobleme, Lieferverzögerungen und Preisfragen bei einem deutschen Maskengeschäft aufgezeigt. Das deutsche Gesundheitsministerium überwies Emix insgesamt 750 Millionen Euro. Der Kritiker bemängelt ferner, dass der Tages-Anzeiger bei seiner jüngsten Berichterstattung keinen früheren Transparenzhinweis auf eine Klage von Emix mehr angebracht habe.