Themen: Krieg&Frieden, Leben
Regionen: International, Westasien
HEKS hat 2026 gemeinsam mit dem Palästinensischen Wohnungsrat die ersten 22 im Krieg beschädigten Wohnungen in Gaza saniert. Das Hilfswerk testet dabei einen zirkulären Wiederaufbau: Trümmer und wiederverwertbare Bauteile aus zerstörten Gebäuden werden aufbereitet und für Notreparaturen eingesetzt. Weil Israel die Einfuhr von Zement, Stahl, Rohren und weiteren auch militärisch nutzbaren Materialien beschränkt, sollen die beschädigten Häuser nicht vollständig neu gebaut, sondern als mittelfristige Unterkünfte wieder bewohnbar gemacht werden. Geplant ist eine Ausweitung auf mehr als 100 weitere Haushalte. Fachpersonen beurteilen den Zustand der Wohnungen mit den Familien und erstellen Reparaturpläne, etwa für Wände, Dächer, Badezimmer, Küchen oder Wassertanks. Haushalte sammeln nutzbare Türen, Fensterrahmen, Träger und weitere Bauteile oder kaufen Material ein. Palästinensische Ingenieure begleiten die Arbeiten. Eine Sanierung kostet durchschnittlich 3000 Franken.