Themen: Umwelt, Leben
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Sewenhütte in der Zentralschweiz auf 2150 Metern Höhe organisiert Verpflegung und Abfallmanagement während der Sommersaison mit begrenzter Infrastruktur. Die Hüttenwarte Ursula und Walter Gehrig planen wöchentliche Helikopterlieferungen von rund zwei Tonnen Lebensmitteln sorgfältig; der Transport kostet etwa 1100 Euro. Frische Zutaten und Produkte, die in mehreren Gerichten verwendet werden können, sollen Verderb und Verpackung reduzieren. Vorräte lagern in Küche, Keller und weiteren Regalen, Milchprodukte in einem mit Bergquellwasser gekühlten Betonkühler. Steigende Sommertemperaturen schwächen dessen Kühlwirkung jedoch ab. Reste essen Mitarbeitende, übrig gebliebenes Gemüse kommt am Folgetag in die Suppe. Schulklassen erhalten ihr Essen portionsweise, damit keine Tellerreste entstehen. Organische Abfälle werden kompostiert und von Tieren verwertet, übriger Müll per Helikopter abtransportiert. Wandernde sollen persönlichen Abfall wieder mitnehmen und mit wiederverwendbaren Flaschen und Behältern anreisen. In französischen Vanoise-Hütten werden wiederverwendbare Lunchboxen für Touren angeboten.