Themen: Kultur/Feuilleton, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Klimakrise, Kriege und persönliche Katastrophen schaffen vielfältige Gründe zur Trauer. Die Reflexion geht dem Schmerz nach und sucht nach Spuren der Trauer. In ihnen erscheint zugleich eine Liebe zum Leben: Trauern wird nicht nur als Reaktion auf Verlust und Leid verstanden, sondern auch als Ausdruck einer Verbundenheit mit dem Leben. Im Zentrum steht die offene religiöse Frage, wo Gott angesichts des allgegenwärtigen Schmerzes zu finden ist. Eine Antwort wird nicht vorweggenommen; vielmehr verbindet der Text die Erfahrung persönlicher und weltweiter Krisen mit der Suche nach Sinn, Trost und einer Haltung gegenüber dem Leid.