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Hitze als Hypothek

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Hitze als Hypothek

Themen: Klima&Energie, Umwelt, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Der Hitzesommer 2026 belastet die Wälder der Burgergemeinde Bern, insbesondere Buchen und Fichten, die rund 80 Prozent der forstwirtschaftlich genutzten Bäume ausmachen. Förster Philipp Egloff beobachtet früh verfärbte Buchen und Blattabwurf: Bei Trockenheit kann ihr Wassertransportsystem versagen, wodurch die Photosynthese beeinträchtigt wird. Fichten werden unter den Bedingungen zudem anfälliger für Borkenkäfer; Stürme erhöhen das Risiko zusätzlich. Die Folgen der Trockenheit können sich laut Egloff auch in späteren, kühleren Jahren zeigen. Künftig dürfte die Buche im Mittelland weniger geeignet sein und eher in den Voralpen vorkommen. Der Forstbetrieb will den Wald deshalb jünger und artenreicher gestalten, unter anderem mit Eiche und Weisstanne. Seit 2020 testet er mit der WSL auch eingeführte Arten aus Süd- und Südosteuropa; erste Resultate werden Ende des Jahrzehnts erwartet. Douglasien wachsen bereits im Bremgartenwald. Holzernte wird wegen geringeren Wachstums und früherer Fällungen schwieriger.

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