Themen: Klima&Energie, Bildung, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Basler Schülerinnen und Schüler kehrten bei 36 Grad Celsius in vielerorts aufgeheizte Schulhäuser zurück. Bauliche Anpassungen gegen Hitze blieben während der sechswöchigen Sommerferien weitgehend aus. Das Erziehungsdepartement setzt hauptsächlich auf nächtliches und frühmorgendliches Lüften; vereinzelt sollen Deckenventilatoren installiert werden. Lehrpersonen und Politikerinnen kritisieren die unzureichenden Bedingungen und verlangen rasche, nachhaltige Lösungen für einen regulären Unterricht. Das Gesundheitsdepartement erarbeitete im Juni 2025 einen Hitzemassnahmenplan, der vor allem Informationskampagnen, Flyer für Seniorinnen und Senioren sowie eine Hitze-Hotline vorsieht. Für 2027 ist ein Pilotprojekt mit betreuten «cool Places» in der Stadt geplant. Im Rahmen des Stadtklimakonzepts stellte das Baudepartement erneut Sprühnebler auf, allerdings einen weniger als im Vorjahr. In den Reaktionen wird eine departementsübergreifende Verantwortung für hitzetaugliche Gebäude, mehr Begrünung, Beschattung und Entsiegelung gefordert.