Themen: Gesellschaft, Migration/Asyl, Innen-Politik
Regionen: International, Europa
Die Zahl von Gewalt- und Sexualdelikten in Berliner Freibädern ist laut Polizeidaten seit 2023 gesunken. Während der Badesaison wurden 2023 noch 35 Körperverletzungen registriert, 2024 waren es 29 und 2025 22; 2026 gab es bislang sieben Fälle. Bei sexuellen Übergriffen sank die Zahl von 15 Fällen im Jahr 2023 auf vier im Jahr 2024 und fünf im Jahr 2025; 2026 wurde bisher ein Fall erfasst. Auch Hamburg, München, Köln und Frankfurt melden keinen signifikanten Anstieg. Die Polizeien geben an, dass die Mehrheit der Tatverdächtigen deutsche Staatsangehörige sind, ohne nach Migrationshintergrund zu unterscheiden. Berliner Bäderbetriebe führen die verbesserte Lage auf ein 2023 eingeführtes Sicherheitspaket, engere Polizeizusammenarbeit und Deeskalationstrainings zurück. Ein Strandbad in Halle geriet unter Kritik, nachdem es zunächst ausreichende Deutschkenntnisse für den Zutritt verlangt hatte. Der Betreiber zog die Regel zurück und plant mehrsprachige Hinweise.