Themen: Migration/Asyl, Geopolitik, Krieg&Frieden
Regionen: International, Europa, Afrika
In Ceuta sind laut Darstellung 72 Leichen aus dem Meer geborgen und 24 Tote durch Forensiker der spanischen Armee identifiziert worden. Für bis zu 200 Leichen seien Kühlcontainer per Schiff herangeschafft worden; auf dem muslimischen Friedhof würden neue Gräber ausgehoben. Am Grenzposten Castillejos suchten marokkanische Mütter nach ihren Söhnen. Der Text deutet die Überquerungen als von Marokkos Staat geförderte Aktion gegen die spanische Exklave und wirft König Mohammed VI. vor, Migration gezielt als politisches Druckmittel gegenüber Spanien zu nutzen. Als Hintergrund nennt er hohe Jugendarbeitslosigkeit und fehlende Bildung in Marokko. Weiter erhebt der Beitrag unbelegte Vorwürfe über freigelassene Gefängnisinsassen, Geheimdienstüberwachung des spanischen Premiers Pedro Sánchez mit Pegasus sowie eine nachgiebige spanische Regierung. Er kritisiert europäische Staaten dafür, autoritäre Herrscher zu hofieren, obwohl Menschen auf der Flucht ihr Leben riskierten.