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Hunderte Hitzetote und die Politik tut: wenig

Infosperber
Hunderte Hitzetote und die Politik tut: wenig

Themen: Gesundheit, Klima&Energie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Europa

Extreme Hitze hat Ende Juni in Europa die Sterblichkeit deutlich erhöht. Das Robert Koch-Institut schätzte für Deutschland vor dem 21. Juni rund 810 hitzebedingte Todesfälle und für die folgende sehr heisse Woche weitere 4310. In der Schweiz starben vom 22. bis 28. Juni 175 Seniorinnen und Senioren mehr als erwartet. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, Schwangere, chronisch Kranke und finanziell schlechter gestellte Personen in dicht bebauten Quartieren. Der Beitrag kritisiert, dass Deutschland und die Schweiz trotz Hitzeaktionsplänen zu wenig konkrete Hilfe für Risikogruppen leisteten. Genannt werden fehlende Kälteräume, unzureichender Hitzeschutz in Pflegeheimen, Schulen und Neubauten sowie überlastete Kommunen. Frankreich habe während der jüngsten Hitzewelle schneller reagiert, etwa mit Schulschliessungen und Anrufen bei registrierten gefährdeten Personen. Neben gesundheitlichen Folgen belaste Hitze auch die Wirtschaft: Ab 30 Grad sinke die Produktivität laut zitierter Untersuchung pro weiterem Grad um etwa drei Prozent.

Infosperber

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