Themen: Krieg&Frieden, Geopolitik
Regionen: International, Westasien
Huthi-Rebellen stellen in der von ihnen kontrollierten nordjemenitischen Hauptstadt Sanaa Attrappen von Drohnen aus. Die mit Iran verbündete Bewegung hat laut Darstellung jüngst mehrere Inseln am Zugang zur Meerenge Bab al-Mandab besetzt. Damit wird der Erdölexport Saudiarabiens weitgehend blockiert. Auch die saudische Ölpipeline zum Hafen von Yanbu ist ausser Betrieb, nachdem iranfreundliche Milizen sie angegriffen haben. Der Vormarsch der Huthi am Zugang zum Roten Meer verschärft die strategische Lage im Nahen Osten. Zugleich bleibt die Strasse von Hormuz nach dieser Darstellung durch das iranische Militär weitgehend blockiert. Teheran und mit ihm verbündete Kräfte beherrschen damit zwei besonders wichtige Wasserstrassen der Region: den Zugang zum Roten Meer und die Meerenge von Hormuz. Die Kontrolle dieser Routen beeinträchtigt vor allem den Transport von saudischem Erdöl.