Themen: Partei-Politik, Geopolitik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Nordamerika
Vor den US-Zwischenwahlen vom 3. November sehen Umfragen die Demokraten im Vorteil. Laut dem zitierten Modell des Wahlforschers Nate Silver haben sie eine Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent, den Senat zu gewinnen, und von 95 Prozent für eine Mehrheit im Repräsentantenhaus. Für den Senat müssten sie mindestens vier republikanische Sitze erobern und zugleich eigene Mandate etwa in Michigan und Minnesota halten. Präsident Donald Trump erreicht demnach nur noch 36 Prozent Zustimmung. Seine Politik zu Zöllen wird von 36 Prozent der wahrscheinlichen Wählenden gutgeheissen, seine Führung im Iran-Krieg von 33 Prozent und sein Umgang mit den Lebenshaltungskosten von 29 Prozent. Besonders die wirtschaftliche Lage und Benzinpreise könnten die Wahl beeinflussen. Als wichtige Senatsrennen gelten unter anderem Texas, Alaska, Maine und North Carolina. In Texas liegt der Demokrat James Talarico laut Darstellung vor dem republikanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton, den Trump unterstützt. Barack Obama wirbt ebenfalls für demokratische Kandidaturen.