Themen: Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Europa
Ein Bericht vom 31. Oktober 1926 wirft Abgeordneten des britischen Unterhauses vor, während der parlamentarischen Arbeit zu viel Alkohol zu trinken. Dies führe parteiübergreifend zu Gelächter und Lärm, die mit der Würde der Gesetzgebung nicht vereinbar seien. Eine satirische Schweizer Notiz kontrastiert dies mit der hiesigen parlamentarischen Buvette, die vor allem Kaffee, Sirup, Sodawasser und höchstens geringe Mengen Alkohol anbiete. Schweizer Abgeordnete könnten zwar ebenfalls unvorbereitet abstimmen, langatmig reden oder debattieren, doch beim Thema Nüchternheit verdienten sie Lob. In einem weiteren Bericht behandelt die bernische Handels- und Industriegesellschaft die schwierige Schweizer Wirtschaftslage. Sie warnt vor Konkurrenz aus Ländern mit abgewerteten Währungen, lehnt zusätzliche Importbeschränkungen gegenüber Italien und Frankreich sowie differenzielle Zölle ab und setzt auf neue Handelsverträge. Innenpolitisch sollen Arbeitslosigkeit und Preisentwicklung besondere Aufmerksamkeit erhalten.