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«Ich glaube nach wie vor, dass die Bevölkerung im Kanton Zürich erneuerbare Energien will»

PS Zeitung
«Ich glaube nach wie vor, dass die Bevölkerung im Kanton Zürich erneuerbare Energien will»

Themen: Klima&Energie, CH-Politik, Technologie

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Zürichs Regierungsrat Martin Neukom beurteilt die Umsetzung des kantonalen Energiegesetzes seit 2022 als erfolgreich: Neue Öl- und Gasheizungen würden kaum mehr eingebaut, während Wärmepumpen, Holzheizungen und Sanierungen gefördert würden. Der gesamte CO2-Ausstoss sinke jedoch nicht rasch genug, besonders wegen Verkehr, Kehrichtverbrennung und Landwirtschaft. Bei Neubauten werde die Photovoltaikpflicht problemlos umgesetzt. Neukom verweist auf schweizweit rund fünf Terawattstunden Solarstrom im ersten Halbjahr 2026 und erwartet bis Jahresende bis zu zehn TWh. Mit wachsender Solarproduktion würden Batterien und Pumpspeicher für die Speicherung und Netzstabilität wichtiger. Er befürwortet zudem Windenergiegebiete im Zürcher Richtplan, warnt aber vor langen Rekursverfahren. Effizienzgewinne hätten den Stromverbrauch trotz Wachstum lange stabil gehalten. Für die weitere Dekarbonisierung brauche es dennoch mehr Strom, insbesondere für Verkehr, sowie Stromhandel mit der EU. Suffizienz bleibe politisch und kulturell schwer durchsetzbar.

www.pszeitung.ch

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