Themen: Gesellschaft, Migration/Asyl
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Shqipe, Çimen, Anwar, Dunja, Arzije, Jakub, Sara und Bensiva sprechen über Erfahrungen mit ihren Namen. Lehrpersonen schrieben und sprachen die Namen von Shqipe und Dunja während mehreren Schuljahren falsch. Auch Çimen berichtet, dass sich eine Mitarbeiterin ihren Namen nicht merken konnte und sie kurzerhand «Gina» nannte. Solche Erlebnisse stehen im Zusammenhang mit Vorurteilen und Rassismus. Sara liess deshalb ihren Nachnamen ändern. Shqipe erhielt bei einem Vorstellungsgespräch den Vorschlag, einen Künstler*innennamen zu verwenden, lehnte dies aber ab. Auch Jakub will seinen Namen nicht anpassen und zeigt rasch seinen Ausweis, um langwierige Erklärungen zu vermeiden. Anwar plädiert dafür, nicht zu raten oder einen Namen zu ersetzen, sondern direkt zu fragen, wie jemand angesprochen werden möchte. Arzije, Dunja und Çimen erläutern, was es für sie bedeutet, wenn ihre Namen korrekt ausgesprochen werden. Das Video wurde erstmals im November 2022 veröffentlicht.