Themen: Kultur/Feuilleton
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Das Zentrum Paul Klee zeigt mit «Anne Loch. Malerei: Na und?» 80 Werke der 2014 verstorbenen Künstlerin Anne Loch. Blumen, Alpenpanoramen und Tiere wirken in ihren grossformatigen Bildern zunächst bisweilen kitschig, werden durch Vergrösserung, Farbigkeit und ungewöhnliche Materialien aber zunehmend abstrakt. Loch arbeitete mit Acryl, Lacken und teils Permanentmarkern; für sie standen Linien und deren Verhältnis zueinander über dem jeweiligen Motiv. Kuratorin Amélie Joller sieht darin eine Verwandtschaft zu Paul Klee. Loch schuf während rund dreier Jahrzehnte etwa 1400 Werke. Nach ihrer Ausbildung in Düsseldorf und ersten Erfolgen im Rheinland zog sie 1988 in die Schweiz und lebte zurückgezogen in Thusis. Den Kontakt hielt sie nur zu wenigen Menschen, darunter zum Berner Architekten André Born, dem sie ihren Nachlass vermachte. Die Ausstellung ist bis 20. September zu sehen.