Themen: Umwelt, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt IGSU führt in Dietikon eine Anti-Littering-Kampagne an den Ausstiegstellen des Limmatböötle durch. Sie will Limmatböötler und Badegäste dazu bewegen, Abfälle korrekt zu entsorgen und zu rezyklieren. Grundlage sind Ergebnisse der Grossen Schweizer Littering-Studie: Gezielte Massnahmen hätten Müllansammlungen in Picknick- und Freizeitzonen um rund einen Drittel reduziert; persönliche Sensibilisierungsgespräche mit Passantinnen und Passanten hätten einen Rückgang von 27 Prozent bewirkt. Am 8. August waren IGSU-Mitarbeitende auf der Allmend Glanzenberg im Einsatz. Am 22. August ist eine weitere Aktion auf der Nötzliwiese vorgesehen, kombiniert mit «Tatort Littering». Dabei sichern IGSU-Botschafter spielerisch vermeintliche Beweise und befragen Zeugen, um Aufmerksamkeit für Littering zu schaffen. Die Stadt Dietikon sieht die Botschafter als Ergänzung ihrer laufenden Kampagne.