Themen: Klima&Energie, Umwelt, Wissenschaft
Regionen: International, International Unbestimmt
Die Konzentrationen der drei wichtigsten Treibhausgase CO2, Methan und Lachgas haben 2025 laut der Weltorganisation für Meteorologie neue Höchststände erreicht. Die globale durchschnittliche CO2-Konzentration an der Erdoberfläche lag bei 426,8 Teilen pro Million und damit bei 153 Prozent des vorindustriellen Referenzwerts von 1750. Gegenüber 2024 stieg sie um 2,8 ppm; dies übertraf den Durchschnitt des vorangegangenen Jahrzehnts, blieb aber unter dem aussergewöhnlichen Anstieg von 2023 auf 2024. Seit den 1960er-Jahren habe sich die durchschnittliche jährliche Zunahme von CO2 von 0,8 auf 2,4 ppm im Zeitraum 2011 bis 2020 verdreifacht. Zwischen 1990 und 2025 erhöhte sich der Strahlungsantrieb langlebiger Treibhausgase um 56 Prozent, wozu CO2 rund 81 Prozent beitrug. Die WMO warnt, die Gase hielten beispiellos viel Wärme zurück und verstärkten Extremwetterrisiken. Sie fordert zudem die Überwachung von Wasserstoff und Schwefelhexafluorid, die Klimanutzen der Energiewende beeinträchtigen könnten.