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Il Governo ticinese «auspica» la nomina del vescovo di Lugano

cdt.ch
Il Governo ticinese «auspica» la nomina del vescovo di Lugano

Themen: Gesellschaft, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Tessin

Der Tessiner Staatsrat wünscht, dass die seit vier Jahren vakante Diözese Lugano möglichst bald wieder einen ordentlichen Bischof erhält. In einem Schreiben vom 14. Oktober an den Bellinzoneser Anwalt Franco Gianoni verweist die Regierung auf die Vereinbarung von 1968 zwischen der Schweiz und dem Heiligen Stuhl. Danach soll der Bischof von Lugano vom Vatikan ernannt und aus den Priestern mit Tessiner Bürgerrecht ausgewählt werden. Gianoni hatte die Regierung aufgefordert, das Aussendepartement und Ignazio Cassis einzuschalten, damit die Konvention eingehalten werde. Der Staatsrat betont zugleich die Organisationsfreiheit der katholischen Kirche und will das Ernennungsverfahren nicht beeinflussen. Apostolischer Administrator Alain de Raemy führt die Diözese seit dem Rücktritt von Valerio Lazzeri. Er besitzt viele, aber nicht alle Rechte eines Diözesanbischofs. De Raemy verweist darauf, dass ein Gesuch um Tessiner Bürgerrecht nach mindestens drei Jahren Wohnsitz im Kanton möglich sei.

www.cdt.ch

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