Themen: Iran Krieg, Krieg&Frieden, Technologie
Regionen: International, Westasien, Nordamerika
Nach drei Tagen ohne gegenseitige Angriffe zwischen den USA und Iran steht ein informeller Waffenstillstand im Raum. Im Vergleich der Kriegsführung wird dem Iran ein offener Umgang mit eigenen Verlusten zugeschrieben, den die schiitisch geprägte Märtyrerkultur begünstige. USA und Israel versuchten dagegen laut Darstellung, Ausfälle durch Zensur, Unfalldarstellungen und eingeschränkte Satellitendaten zu verdecken. Dies schade der Glaubwürdigkeit und erschwere OSINT-Analysen; chinesische Satellitendaten hätten teilweise ein anderes Bild als Pentagon-Angaben vermittelt. Auch bei gezielten Angriffen auf Führungspersonen wird Iran als widerstandsfähiger beschrieben: Nach der Tötung von Sicherheitsratssekretär Ali Laridschani am 17. März sei Mohammad Bagher Zolghadr einen Tag später als Nachfolger vorgestellt worden. Schliesslich wird der umfangreiche iranische Einsatz moderner Attrappen hervorgehoben. Diese könnten teure Marschflugkörper fehlleiten. Den USA wird vorgeworfen, ihre Golfbasen und insbesondere eine Radaranlage in Katar unzureichend getarnt zu haben. Daraus wird ein Bedarf an Attrappen und funktionierenden Stellvertretungen auch für die Schweizer Armee abgeleitet.