Themen: Sport, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Peter Zahnd erklärt vor dem Inferno Triathlon vom 14. bis 16. August, weshalb mentale Vorbereitung bei Extremwettkämpfen entscheidend sein kann. Der seit 2010 tätige Mentalcoach empfiehlt Athletinnen und Athleten, mit Respekt, aber ohne Angst zu starten und über lange Zeit eine positive Grundhaltung zu bewahren. Gedanken beeinflussten körperliche Reaktionen, weshalb Visualisierung und positive Emotionen bereits im Training eingesetzt werden sollten. Auch eine entspannte Mimik und das von ihm beschriebene «innere Lachen» könnten helfen, Verkrampfung und negative Gedankenspiralen zu vermeiden. Für Wetterwechsel oder einen Rennabbruch rät Zahnd zur Akzeptanz: Unkontrollierbare Ereignisse seien keine verschwendete Leistung, sondern Erfahrungen. Resilienz bedeute zudem, Rückschläge auszuhalten und den Selbstwert nicht von sportlichen Resultaten abhängig zu machen. Athletinnen und Athleten sollten auch ausserhalb des Sports eigene positive Eigenschaften wahrnehmen und nach der Regeneration neue Ziele setzen.