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Israele: si attende lo spoglio di tutti i voti, arabi pronti a sostenere Eisenkot

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Israele: si attende lo spoglio di tutti i voti, arabi pronti a sostenere Eisenkot

Themen: Partei-Politik, Demokratie, Krieg&Frieden

Regionen: International, Westasien

Nach der israelischen Parlamentswahl sind noch rund 480'000 Stimmen aus Spitälern, Kriegsgebieten und diplomatischen Vertretungen auszuzählen. Sie könnten zehn bis zwölf Mandate beeinflussen. Vorläufig erhält Benjamin Netanyahus Block 53 Sitze, die von Gadi Eisenkot geführte Opposition 48 und die arabischen Listen 19. Für eine Mehrheit in der 120-köpfigen Knesset wären 61 Mandate nötig; ein klarer Sieger ist daher nicht absehbar. Der Likud wirft arabischen Parteien ohne vorgelegte Beweise Wahlmanipulation vor. Der Wahlausschuss will die Vorwürfe im Rahmen seiner üblichen Nachprüfung untersuchen. Präsident Isaac Herzog appelliert, weitere Wahlen zu vermeiden, und will Netanyahu sowie Eisenkot getrennt treffen, um eine Regierung der nationalen Einheit auszuloten. Yair Golan fordert eine Zusammenarbeit mit arabischen Parteien. Deren Vertreter Yousef Jabareen stellt eine externe Unterstützung einer von Eisenkot geführten Regierung in Aussicht, nicht aber einen Eintritt in die Koalition; er verweist dabei unter anderem auf den Krieg in Gaza und Siedlungen im Westjordanland.

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