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Jérusalem, à rebours de son image

Sept
Jérusalem, à rebours de son image

Themen: Kultur, Gesellschaft, Gleichstellung

Regionen: International, Westasien

Jerusalem präsentiert sich abseits seines Rufs als ausschliesslich religiöse und konfliktreiche Stadt mit einer lebendigen Kulturszene. Am Mahane-Yehuda-Markt beleben Bars, Restaurants und die Porträts des Graffitikünstlers Solomon Souza die Abendstunden. Seine seit 2015 entstandene Galerie umfasst mehr als 180 Persönlichkeiten; das Projekt verweist auch auf arabische Figuren und auf die gemeinsame Geschichte jüdischer und arabischer Händler. Der Mitbegründer von Poetry Slam Israel, Arik Eber, beobachtet wachsenden Zuspruch für Slam-Veranstaltungen. Seine Texte greifen Alltag und politische Grenzen zwischen jüdischen und arabischen sowie religiösen und säkularen Menschen auf. Die Jerusalem Skater Girls vereinen unter anderem ultraorthodoxe, muslimische und lesbische Skaterinnen und wollen Mädchen den Zugang zum Sport erleichtern. Drag-Queens treten trotz konservativer Widerstände im VideoPub auf. Der Musiker Michael Meresse verbindet schliesslich Punk, Elektro und Metal mit hebräischen und aramäischen religiösen Texten, um Brücken zwischen ultraorthodoxem und säkularem Publikum zu bauen.

Sept

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