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Kanton Zug streicht zwei geplante Deponien

Zentralplus
Kanton Zug streicht zwei geplante Deponien

Themen: Umwelt, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Die Zuger Regierung will die geplanten Deponiestandorte Forren in Cham und Gutmatt bei Risch/Hünenberg aus dem kantonalen Richtplan streichen. In der öffentlichen Mitwirkung von November 2025 bis Januar 2026 gingen rund 130 Stellungnahmen ein. Anwohner und Grundeigentümer kritisierten insbesondere zusätzlichen Verkehr, Lärm sowie mögliche Folgen für Landwirtschaft, Natur und Naherholung. In Forren gilt zudem die Erschliessung als schwierig; bei Gutmatt spielt auch das geschützte Ortsbild von Meisterswil und Talacher eine Rolle. Hostettblätz in Oberägeri bleibt dagegen als Zwischenergebnis im Richtplan, ebenso weitere Standorte in Baar, Cham und Steinhausen. Mehrere Deponien in Cham und Baar sind bereits als Festsetzungen vorgesehen. Auch mögliche Kiesabbaugebiete sollen gesichert werden. Der Kanton rechnet ohne genügend neue Kiesgruben bis 2050 mit einer grossen Kieslücke und einem steigenden Bedarf an Deponieraum. Über die Richtplananpassung entscheidet der Zuger Kantonsrat.

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