Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

KI ausser Kontrolle: Warum Europas Stunde schlagen könnte

Infosperber
KI ausser Kontrolle: Warum Europas Stunde schlagen könnte

Themen: KI/Digital, Geopolitik, Technologie

Regionen: International, Europa

Die Debatte über Sicherheitsrisiken leistungsfähiger KI stellt die Strategien der USA und Chinas infrage und schafft Raum für Europa. US-Labors warnen vor Kontrollverlust; die Trump-Regierung priorisiert jedoch den Wettbewerb mit China und vereinbarte mit Techfirmen vor allem freiwillige Sicherheitszusagen. Kalifornien verpflichtet grosse Labors mit dem Transparency in Frontier AI Act zu staatlich durchsetzbaren Vorgaben. China arbeitet an Standards für KI-Agenten, versteht Sicherheit aber auch als Schutz politischer und ideologischer Stabilität. Modelle werden vor der Freigabe staatlich geprüft; günstige chinesische Open-Source-Angebote verbreiten sich international. Europa könnte mit demokratisch legitimierter Kontrolle, Innovation und eigener Technologie eine Alternative entwickeln, etwa mit Mistral. ETH Zürich und EPFL fordern Zugang zu Code, Trainingsprozessen und Evaluationsdaten proprietärer Systeme. Internationale Initiativen verlangen unabhängige eingebettete Prüfer, gemeinsame Standards und eine Kontrollbehörde. Der internationale KI-Summit vom 21. und 22. Juni 2027 in Genf gilt als Gelegenheit für Schweizer Diplomatie.

www.infosperber.ch

Zum Originalartikel