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US-Präsident Trump bestellt bei Bayer Phosphor und Glyphosat

Infosperber
US-Präsident Trump bestellt bei Bayer Phosphor und Glyphosat

Themen: Krieg&Frieden, Wirtschaft/Finanzen, Umwelt

Regionen: International, Westasien, Nordamerika

Die US-Regierung stuft elementaren Phosphor und glyphosatbasierte Herbizide als sicherheitsrelevant für die Landesverteidigung ein. Laut der konzernkritischen Coordination gegen Bayer-Gefahren erhielt Bayer einen auf fünf Jahre angelegten Auftrag zur Lieferung von Phosphor an die Waffenschmiede Pine Bluff in Arkansas; der geschätzte Wert liegt bei 5,6 Millionen Dollar. Phosphor dient unter anderem für Nebel-, Leucht- und Brandmittel sowie für Halbleiter und Batterietechnologien. Die Organisation verweist auf Berichte über den Einsatz von Phosphormunition durch die israelische Armee im Südlibanon und auf die Zerstörung von Ackerflächen durch Glyphosat. Libanesische Quellen berichteten demnach von Konzentrationen, die weit über der üblichen Dosierung liegen. Bayer decke rund 40 Prozent des globalen Glyphosatmarktes ab. Die CBG fordert, Phosphor und Glyphosat nicht länger als Dual-Use-Güter zu vermarkten. Bayer hatte in den USA wegen Glyphosat zahlreiche Klagen zu bewältigen und erzielte im Juni 2026 vor dem obersten Gericht einen wichtigen Erfolg.

www.infosperber.ch

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