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KI entwaffnen – Enzyklika von Papst Leo birgt Sprengstoff

Infosperber
KI entwaffnen – Enzyklika von Papst Leo birgt Sprengstoff

Themen: KI/Digital, Ungleichheit, Gesellschaft

Regionen: International, Nordamerika

Papst Leo XIV. formuliert in seiner Enzyklika ethische Leitlinien für künstliche Intelligenz und warnt vor der Konzentration materieller und kultureller Macht bei wenigen Big-Tech-Unternehmen. KI solle dem Gemeinwohl dienen, reguliert und auch als wirtschaftliches, technisches und militärisches Machtinstrument «entwaffnet» werden. Der Papst verlangt Transparenz, öffentliche Kontrolle sowie Mitwirkung bei Entscheidungen über Algorithmen, Daten und Plattformen. In den USA fällt die Botschaft in eine Debatte über KI-bedingte Arbeitsplatzängste, ungleich verteilte Aktienvermögen und die politische Macht der Technologiebranche. Diskutiert werden höhere Steuern für Vermögende, ein bedingungsloses Grundeinkommen und öffentlich kontrollierte KI-Staatsfonds. Anthropic-Mitgründer Christopher Olah, der an der Präsentation der Enzyklika teilnahm, verwies auf den Druck, unter Wettbewerb und geopolitischer Konkurrenz verantwortungsvoll zu handeln. In Kalifornien soll im November 2026 über eine einmalige Abgabe von fünf Prozent auf Vermögen über einer Milliarde Dollar abgestimmt werden.

Infosperber

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