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Klimakrise oder Wetter: Ist der Hitzesommer 2026 das neue „Normal“?

Correctiv Schweiz
Klimakrise oder Wetter: Ist der Hitzesommer 2026 das neue „Normal“?

Themen: Klima&Energie, Umwelt

Regionen: International, Europa

Der Sommer 2026 brachte in Deutschland Hitze, Waldbrände, Niedrigwasser und ausgetrocknete Flüsse. Laut den angeführten Daten des Deutschen Wetterdienstes häufen sich Extremtemperaturen, weil die menschengemachte Erderwärmung die Wahrscheinlichkeit extremer Hitze erhöht. Der Beitrag warnt vor einem Gewöhnungseffekt: Was früher als aussergewöhnlich heiss galt, erscheine heute vergleichsweise mild, während künftige Extreme weiter zunehmen könnten. Das Umweltbundesamt erwartet, dass Deutschland mit den derzeitigen Massnahmen sein Klimaziel für 2030 verfehlen könnte; auch Klimaneutralität bis 2045 sei gefährdet. Besonders bei Verkehr und Gebäuden komme der Klimaschutz langsam voran. Zugleich verursachten Extremwetterereignisse zwischen 2000 und 2021 Schäden von rund 145 Milliarden Euro. Trockenheit kann trotz Starkregen fortbestehen, weil Wasser rasch abfliesst, Böden trocken bleiben und höhere Temperaturen die Verdunstung verstärken. Regional drohen Konflikte zwischen Landwirtschaft, Industrie, Energieversorgung, Haushalten und Natur um knapper werdendes Wasser.

Correctiv Schweiz

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