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«Können wir nicht akzeptieren» ‒ Fritschi will weiter mit Zimmer sprechen

WNTI
«Können wir nicht akzeptieren» ‒ Fritschi will weiter mit Zimmer sprechen

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der angekündigte Abbau von fast 600 Stellen bei Zimmer Biomet in Winterthur löst im Stadtparlament breite Solidarität mit den Beschäftigten aus. Stadtpräsident Stefan Fritschi, Finanzvorsteher Kaspar Bopp und die Stadtentwicklung führten bereits ein Gespräch mit einem Vorstandsmitglied des Medtech-Unternehmens. Zimmer habe zugesagt, Verantwortung für rund 100 Lernende zu übernehmen, damit sie ihre Ausbildung abschliessen können. Ein weiteres Treffen mit Standort-, Europa- und Konzernleitung sowie Regierungsrätin Carmen Walker Späh ist geplant. Die Gründe für den Abbau erläutert das Unternehmen nicht über allgemeine Aussagen zur Optimierung seines Netzwerks hinaus. Besonders betroffen wäre die Brühlgut-Stiftung, die für Zimmer Verpackung, Logistik, Hauspost und Pflanzenunterhalt erledigt. Die Aufträge aus der Grüze entsprechen knapp zehn Prozent ihres selbst erwirtschafteten Umsatzes. Parteien verweisen auf Kosten- und Wettbewerbsdruck, während Kritik auch an Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen des profitablen Konzerns laut wird.

WNTI

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