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Konzerne produzieren mehr PFAS wegen des KI-Booms

Infosperber
Konzerne produzieren mehr PFAS wegen des KI-Booms

Themen: KI/Digital, Umwelt, Technologie

Regionen: International, International Unbestimmt

Der Ausbau von KI-Rechenzentren könnte laut der Organisation Chem-Sec eine neue Welle bei der Produktion von PFAS auslösen. Die extrem langlebigen, teils giftigen Chemikalien werden für Halbleiter sowie Kühlsysteme benötigt. Von zehn grossen Herstellern planten fast alle eine Ausweitung ihrer Kapazitäten; mehrere Unternehmen nennen KI und Rechenzentren ausdrücklich als Wachstumstreiber. Daikin will seine Kapazität für Fluorelastomere bis 2027 mit einem Datacenter-Hub verdreifachen. Arkema baut PFAS-Produktion in China und Nordamerika aus und errichtete in Kentucky eine Kühlmittelanlage für den steigenden Kühlbedarf von Rechenzentren. Auch Batterieanwendungen gelten als Wachstumsfeld. Chem-Sec warnt, dies könne Regulierungsbemühungen unterlaufen; die europäische Chemikalienbehörde Echa hatte im März ein weitreichendes Verbot empfohlen. Als Gegenbeispiele gelten Archroma in Pratteln mit PFAS-freien Alternativen, BASF mit geplantem Ausstieg bis 2028 und 3M, das den Ausstieg Ende 2025 abschloss, jedoch weiterhin PFAS-haltige Produkte führt.

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