Themen: CH-Politik, Geopolitik, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Bundespräsident Guy Parmelin trat am Donnerstag vor der UNO auf Französisch vor einer nur schwach besetzten Halle auf. Seine Ansprache stellte die Schweiz als Land von Bergen, Tälern und mehreren Sprachen dar. Anhand der überquerbaren Berge argumentierte er, Unterschiede müssten nicht beseitigt werden: Begegnungen ermöglichten Dialog, dieser stärke Vertrauen. Parmelin bekräftigte das Schweizer Festhalten an Multilateralismus und einer offenen Wirtschaft. Er kündigte zudem den Geneva AI Summit für den kommenden Sommer an. Der Bund hat dafür sechs Millionen Franken gesprochen; nach Darstellung des Beitrags genügt dieser Betrag nicht einmal, um Staats- und Regierungschefs einzuladen. Die Rede enthielt keine neuen politischen Vorschläge oder zugespitzten Formulierungen. Nach den lautstarken Auftritten anderer Redner, darunter Donald Trump, Emmanuel Macron, Javier Milei, Masoud Pezeshkian und Benjamin Netanjahu, blieb Parmelins Auftritt international weitgehend unbeachtet. Der Beitrag wertet die Zurückhaltung als Versuch, niemanden zu verärgern, besonders nicht die USA, die rasch mit Zöllen drohten.